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Wie viel CPU verbraucht ein Brute-Force-Angriff wirklich?

9. Februar 2026
BruteFence Team
CPU-BelastungBrute-ForceServer-LeistungWindowsBruteFence

Viele Menschen denken, Passwort-Rateversuche seien nur dann ein Problem, wenn jemand das Passwort tatsächlich errät. Aber die Realität ist schlimmer: Allein die Masse der fehlgeschlagenen Versuche bremst Ihren Server aus – selbst wenn kein einziges Passwort stimmt.

Was ist ein „Brute-Force"-Angriff?

Ganz einfach: Passwörter mit roher Gewalt durchprobieren. Stellen Sie sich vor, jemand steht mit einem riesigen Schlüsselbund vor Ihrer Tür und probiert einen Schlüssel nach dem anderen, ob einer ins Schloss passt. Keine Tricks, keine Finesse – einfach probieren, wieder und wieder, tausende oder zehntausende Male. Das macht natürlich kein Mensch von Hand – ein Programm erledigt das automatisch, manchmal hunderte Male pro Minute.

Was bedeutet das in der Praxis?

Stellen Sie sich vor, Ihr Server wäre ein Empfang, an dem Mitarbeiter eingecheckt werden. Normalerweise arbeitet der Empfangsmitarbeiter in Ruhe – lässt bekannte Gesichter durch, alles läuft reibungslos.

Jetzt stellen Sie sich vor, dass sich jeden Tag Tausende Unbekannte in die Schlange stellen, jeder mit einem gefälschten Ausweis. Der Empfangsmitarbeiter muss jeden einzelnen prüfen, abweisen und notieren. Währenddessen stehen die echten Mitarbeiter ebenfalls in der Schlange und warten.

Genau das passiert mit Ihrem Server bei einem Passwort-Rateangriff. Jeder gefälschte Anmeldeversuch bedeutet Arbeit für den Rechner: prüfen, ablehnen, protokollieren. Und das sind nicht zehn oder zwanzig Versuche – sondern Tausende, jeden einzelnen Tag.

Wie sehr bremst das den Rechner aus?

Ein ungeschützter Server kann täglich 5.000–10.000 gefälschte Anmeldeversuche erhalten. Das bedeutet, ein erheblicher Teil Ihres Rechners ist damit beschäftigt, sinnlos zu arbeiten.

Das Ergebnis:

  • Der Server wird langsamer – Anwendungen, Webseiten und Remote-Desktop-Verbindungen reagieren träger
  • Weniger Leistung für echte Arbeit – als würde jemand anderes einen Teil Ihres Rechners nutzen, ohne etwas Sinnvolles damit zu tun
  • Protokolle laufen voll – das Systemprotokoll füllt sich mit nutzlosen Einträgen, und wenn wirklich etwas Wichtiges passiert, ist es schwerer zu finden

Es ist, als würde ständig jemand an Ihrer Tür klopfen

Das größte Problem ist nicht ein einzelner Versuch – sondern dass es nie aufhört. Tag und Nacht, an Wochenenden, an Feiertagen – die Versuche kommen ständig. Ihr Rechner ruht nie, er erledigt ununterbrochen sinnlose Arbeit.

Das spüren auch die Benutzer: Remote-Desktop ist langsamer, Dinge brauchen länger zum Öffnen, und manchmal scheint der Server zu „denken". Aber er denkt nicht – er ist damit beschäftigt, Eindringlinge zu Tausenden abzuweisen.

Wie löst BruteFence das Problem?

BruteFence funktioniert einfach: Wenn jemand zu oft das falsche Passwort eingibt, wird er automatisch gesperrt. Der gleiche Angreifer muss nicht tausendmal abgewiesen werden – nach den ersten Versuchen kommt er gar nicht mehr in die Schlange.

Die Wirkung ist sofort spürbar:

  • Der Server bekommt seine Leistung zurück, weil er keine sinnlose Arbeit mehr erledigen muss
  • Anwendungen und Remote-Desktop reagieren schneller
  • Protokolle bleiben übersichtlich und leichter lesbar
  • Der Server wird entlastet, sodass die volle Kapazität für die eigentlichen Aufgaben zur Verfügung steht

Der Unterschied ist eindeutig: Ohne Schutz verarbeitet der Server täglich Tausende sinnloser Versuche. Mit BruteFence hört das nach wenigen Versuchen auf.

Prüfen Sie, ob Sie betroffen sind

Wenn Sie wissen möchten, ob Ihr Server betroffen ist:

  1. Öffnen Sie die Ereignisanzeige (Event Viewer)
  2. Gehen Sie zu Windows-Protokolle → Sicherheit
  3. Suchen Sie nach Ereignis-ID 4625 – das sind fehlgeschlagene Anmeldungen
  4. Schauen Sie, wie viele davon in den letzten 24 Stunden aufgetreten sind

Wenn Sie Zahlen in den Hunderten oder Tausenden sehen – Ihr Rechner arbeitet ständig umsonst.

Zusammenfassung

Passwort-Rateversuche riskieren nicht nur, dass jemand eindringt – sie saugen auch kontinuierlich die Leistung Ihres Servers ab. Es ist wie ein tropfender Wasserhahn: Jeder einzelne Tropfen scheint wenig, aber am Ende ist die Rechnung hoch. BruteFence löst das: Es sperrt die Angreifer automatisch, damit Ihr Server sich endlich auf das konzentrieren kann, wofür er da ist – die echte Arbeit.